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"Berichte"

Impulse und Neuigkeiten aus unserer Kirchengemeinde

Bild von der Erdkugel mit Texten, Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

 

Die „Weihnachtsgeschichte“

Im Johannesevangelium:
„… das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. … Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“

(Johannes 1,5.9-11)

Friedenstaube mit kugelsicherer Schussweste und Fadenkreuz eines Zielfernrohr
Friedenstaube an der Mauer in Bethlehem, von Bansky

Ochs und Esel, Maria und Joseph, Hirten, Könige, „Weise“ oder „Könige“, Engel, Schafe …
Fehlanzeige!

Dafür
Ein an Kontrast nicht zu überbietendes Bild:
Licht – Finsternis
Licht, das in der Finsternis scheint.

Dazu
dreifach die ernüchternde Erfahrung:
„Die Finsternis hat das Licht nicht ergriffen.“
„Die Welt erkennt ihn nicht.“
„Die Seinen nehmen ihn nicht auf.“

„Gott“, die spirituelle Mitte, wird in Jesus, dem Christus, Mensch und anschaulich.

Und
die Finsternis,
die erhellt werden soll,
bleibt dunkel.
Die Welt, erkennt ihn nicht.
Selbst „die Seinen“, die es vielleicht wissen müssten, nehmen ihn nicht auf …

Der Evangelist Johannes
setzt das Leiden Gottes
- in, mit und an seiner Schöpfung;
- in, mit und an seinen Geschöpfen;
in Szene.

Diese dunklen, finsteren Rahmenbedingungen sind – zumindest für mich - auch in diesem Jahr zum Greifen nah.

Geschöpfe,
die sich selbst gegen die Schöpfung wenden; die sich selbst gegeneinander wenden; ohne spirituelle Mitte;
in Finsternis.

Der Hunger in dieser Welt Die Armut in dieser Welt klagen den Reichtum an.

Die global beschämend schlecht ver- und geteilten Impfdosen setzen das Gleiche in Szene.

Egoismen Besitzender nehmen stillschweigend in Kauf, dass die Auswirkungen ihres Handelns die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen vernichtet.

 

Mitten in solcher spirituellen Umnachtung, Finsternis, findet „Weihachten“ statt:
Licht, das in dieser Finsternis scheint.
Licht, das sich anbietet.
Licht, das Perspektive gibt im Woher und Wohin im Jetzt und Hier und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

Flügel der Friedenstaube und Schild mit Aufschrift Welcome to Palestine Welcome to Bethlehem
Friedenstaube an der Mauer in Bethlehem, von Bansky

Nichts, nichts, nichts,
gleich Garnichts kann uns
von der Liebe
Gottes trennen.

(Römer 8,38.39)

So zentriert sich Paulus
in dieser spirituellen Mitte.

Und
der Autor des Johannesevangeliums kennt diese spirituelle Erfahrung:

„Allen aber, die ihn aufnahmen,
gab er Macht,
Kinder Gottes zu werden.“

(Johannes 1,12)

Denen, die sich so ganz und gar dieser spirituellen Mitte hingeben.

In dieser spirituellen Mitte sind wir alle eins zusammengehörig

verbunden
gehalten
getragen
geliebt

 

So wünsche ich mir und Ihnen Kontakt
mit dieser spirituellen Mitte mit diesem Licht,
dass wir‘s erkennen, ergreifen, aufnehmen.
Und so das finden, was uns leben lässt.

Ein frohes Lichtfest der Erleuchtung! Liebe Schwestern und Brüder,
Kinder Gottes

Ihr
Christoph Grötzner

 

Friedenstaue mit Zweig im Schnabel
Friedenstaube an der Mauer in Bethlehem, von Bansky

1)
Unfriede herrscht auf der Erde.
Kriege und Streit bei den Völkern
und Unterdrückung und Fesseln
zwingen so viele zum Schweigen.

Refrain
Friede soll mich euch sein.
Friede alle Zeit!
Nicht so, wie ihn die Welt euch gibt,
Gott selber wird es sein.

2)
In jedem Menschen selbst herrschen
Unrast und Unruh ohn’ Ende
selbst wenn wir ständig versuchen
Friede für alle zu schaffen.

3)
Lass uns in deiner Hand finden,
was du für alle verheißen.
Herr, fülle unser Verlangen,
gib du uns selber den Frieden.

Text und Melodie: Zofia Jasnota, Polen
Zu finden unter anderem in:
Ein Segen sein, Nr. 327

Brot für die Welt

Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.

Die Spenden und Kollekten aus den Gemeinden sind das Funndament von „Brot für die Welt“. Sie sind Mittel und Ausdruck des Engagements von Gemeinden und Einzelnen.

Logo Brot für die WeltDie Klimakrise betrifft uns alle, doch es sind die Ärmsten dieser Welt, die sich vor Dürren, Wirbelstürmen und Wassermassen nicht schützen können. Ihr tägliches Brot ist schon jetzt in Gefahr. „Brot für die Welt“ hat den Kampf für Klimagerechtigkeit zu einem Schwerpunkt seiner Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft. diesjährigen Arbeit gemacht. Hierfür können Sie auf verschiedene Weise spenden.

Unserer aktuellen GU-Ausgabe liegt ein Überweisungsträger bei. In den Kirchenbänken finden Sie kleine Tüten, in die Sie eine Spende einlegen können, oder Sie nutzen das Spendenportal gleich hier: Zur Online-Spende

Integration von Flüchtlingen

Eine etwas andere Sichtweise auf die Menschen, die zu uns gekommen sind

Ich möchte diesmal Positives in Sachen Integration von Flüchtlingen berichten, nämlich von einem jungen Senegalesen, der seit 2015 in Deutschland ist, 2021 seine Ausbildung zum Verkäufer bei Alnatura bestanden hat und sich nun gerade im 3. Ausbildungsjahr zum Einzelhandelskaufmann befindet. Er hat jetzt eine kleine Wohnung am Harras gefunden. Unsere Gemeinde unterstützt ihn bei der Beschaffung von Haushaltsund Einrichtungsgegenständen.

Und es gibt auch ein ganz kleines bisschen Erfreuliches von der furchtbaren Situation in Afghanistan, nach dem Abzug aller Streitkräfte aus Europa und den USA, zu berichten. Ein junger Afghane, der in der Unterkunft in der Hofmannstraße lebte, ist vor ca. 3 Jahren in die Heimat zurückgegangen, weil es keine Möglichkeit gab, Frau und zwei Söhne nach Deutschland zu sich zu holen. Er lebte zurückgezogen mit seiner Familie in Herat, wo seine Frau für eine italienische Wohltätigkeitsorganisation arbeitete. Dadurch waren sie keinen Anfeindungen ausgesetzt. Als nun das Chaos und der Schrecken überall im Land ausbrach, schlug sich die ganze Familie nach Kabul durch mit einem Schreiben, der Ausreisebewilligung, von der italienischen Organisation, welches ihnen einen Flug nach Taschkent mit Weiterreise nach Italien zusagte. Sie waren ja durch die Tätigkeit der Mutter Ortskräfte, die von den Taliban verfolgt werden würden. Das Ausfliegen klappte für alle vier. Jeder hatte zwei Rucksäcke dabei. So konnten sie wenigstens Unterlagen und ein paar persönliche Dinge mitnehmen. Sie landeten in Rom und nun gehen sie nach Padua, wo die Mutter (Master in Psychologie) ein Promotionsstipendium und auch der ältere Sohn ein Stipendium erhalten haben.

Das kann man doch ein Happy-End nennen!

Angelika Kraus

Kirchenmusik

Die Kirchenmusik in unserer Gemeinde ist ein großer Schatz.

Liebevoll gestaltete Gottesdienste, mit Orgel, Flügel, Instrumentalisten, Solisten, Bläserchor und Vokalchor. Wie schön, so zu feiern ... das erhebt die Seele. Dazu besondere Feste, große und kleine Chorkonzerte. Musik zur Ehre dessen, der uns unseren Lebensatem gibt.

Im Jahr 2021 mussten wir Abschiede nehmen. Frau Sabine Maier, die sich so liebevoll um die Kirchenmusik in der Petruskirche verdient gemacht hat, ist im Frühjahr gegangen. Kirchenmusikdirektor (KMD) Ernst Hagerer, der weit über 40 Jahre das kirchenmusikalische Leben der Apostelkirche facettenreich gestaltet hat, ist offiziell seit dem 30.06.2021 im Ruhestand.

Wie geht es weiter mit der Kirchenmusik in unserer Kirchengemeinde?

Ganz ehrlich: Das kann derzeit keiner genau sagen.
Der Landesstellenplan für Kirchenmusik in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sieht für das Dekanat München einen deutlichen Einschnitt von 1,5 Stellen vor. Jede der vorhandenen Stellen ist wichtig. Die Dekanatssynode wird über die Verteilung der Stellen erst im nächsten Jahr beschließen. Erst dann kann von Seiten der Landeskirche im Zusammenwirken mit der Kirchengemeinde der Stellenanteil ausgeschrieben werden, der für unsere Kirchengemeinde durch die Dekanatssynode 2022 beschlossen werden wird.
Und bis dahin?

Wer spielt die Orgel(n) in den Gottesdiensten?

Orgeltastaur mit spielenden HändenFrau Monika Stocker steht im Zentrum des Orgeldienstes für unsere Gottesdienste. Herzlichen Dank! Sie wird die kirchenmusikalische Gestaltung der Gottesdienste in unserer Sollner Gemeinde mit Apostel- und Petruskirche koordinieren. Natürlich von Seiten des Büros von Jenny Claus unterstützt.
Also kommt zu ihrem Orgeldienst auch noch die Koordination von Chören, Instrumental- und Vokalsolistinnen.
Sie werden auch Ernst Hagerer immer wieder an der Orgel erleben, dazu etliche andere Organistinnen aus München.

Was ist mit dem Petruschor?

Großer Dank an Frau Heike Haage. Sie leitet den Chor der Petruskirche, seitdem dies – Coronabedingt - wieder geht. Immer wieder wird sie dabei an den Tasten von Sigrid Ruhm begleitet. So kommt der Chor der Petruskirche wieder zum Einsatz in den Gottesdiensten.

Die Gospel-Musik?

Der Dank gilt hier Herrn Fabian Schäfer zusammen mit den Sängerinnen und Sängern. Das Gospelprojekt, das vor einigen Jahren in der Petruskirche seinen Anfang nahm, geht weiter. Die Konfirmandinnen singen mit Fabian Schäfer und bereichern so das gemeindliche Leben. Gospel gehört zu uns und unseren musikalischen Ausdrucksformen unseres Glaubens und Bekennens.

Bläser und Bläserinnen?

Herr Andrew Williams wird das Dirigat, die Leitung übernehmen! - Bisher und bis Weihnachten spielen die Bläserinnen und Bläser unseres Bläserchores unter Leitung von KMD Ernst Hagerer. In Zukunft wird Herr Williams, den Sie vielleicht schon als Solist auf der Trompete in einem unserer Gottesdienste genossen haben, die Chorleitung übernehmen.

Die Sollner Kantorei / der Kammerchor?

Mit Dank und großer Freude nehmen wir als Kirchengemeinde das wunderbare Angebot von KMD i.R. Ernst Hagerer an. Er wird auch bis zu den Sommerferien 2022 die Chorleitung weiterführen. Er sagt: „Das ist für mich eine glückliche Situation. Ich kann das weiter machen, was ich so gerne tue und getan habe. Und muss nicht sofort mit allem aufhören.“ Wir sagen Dank und freuen uns sehr!

Dank an die Partnerinnen: Stiftung Zukunft & Verein der Sollner Sonntagskonzerte

Die Stiftung in unserer Kirchengemeinde wird sich auch weiterhin dem Zweck der Stiftung folgend und im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten für die Förderung der Kirchenmusik verwenden. Nur so war die Anstellung des Kirchenmusikers bisher möglich.
Der Verein „Sollner Sonntagskonzerte“ mit seinen etwa 130 Mitgliedern steht wesentlich für die Ausstattung der großen Orchesterkonzerte gerade (z.B. Oratorien). Ohne diese Form modernen Mäzenatentums ist diese Form von Kirchenmusik nicht darstellbar. Die Erlöse durch den Verkauf von Eintrittskarten tragen bei weitem nicht den Kosten- Aufwand.
Ihr Beitrag zur Stiftung, Ihre Zustiftung, Ihr Beitritt in den Verein fördern, kräftigen und stärken.
Herzlichen Dank allen, die die wunderbare Kirchenmusik zur Ehre und zum Lob Gottes, als Ausdruck unseres Glaubens und Bekennens in dieser Welt möglich machen: Sängerinnen, Instrumentalisten, Choristinnen, Leitenden, Stifterinnen, Vereinsmitgliedern …

Dank an den, der uns die Musik als sinnenhafte Ausdrucksmöglichkeit schenkt.

Ihr Christoph Grötzner

Zukunft gestalten

Evangelisch im Prodekanat München-Süd
Gemeinsam die Zukunft gestalten

Wie sieht unsere Kirche im Jahr 2030 aus?
Was können wir heute tun? Wohin wollen wir uns verändern? Wofür schlägt unser Herz? Welche Brücken gilt es zu bauen?

Auf einer ersten Zukunftssynode haben Anfang Oktober viele Verantwortliche und Interessierte in unserem Prodekanat darüber nachgedacht.

Wie sieht unsere Kirche im Jahr 2030 aus?
Anders.
Anders bedeutet weder schlechter noch besser.
Anders bedeutet: Veränderungen durch Menschen, Zahlen und Strukturen.

Bis 2030 hat die Kirche eine weite Strecke auf ihrem Weg von der Institution zur Organisation zurückgelegt. Sichtbare und wahrnehmbare Veränderungen sind gestaltet, denen langsame Veränderungen über vergangene Jahre vorausgingen:
Weniger Kirchenmitglieder.
Weniger finanzielle Mittel aus der Kirchensteuer.
Weniger junge Menschen, die sich für ein Theologiestudium entscheiden.

Wir haben noch einige Jahre der Fülle vor uns.
Jahre, in denen wir die Veränderungen gestalten können.
Jahre, in denen wir die Fühler ausstrecken wollen hinein in unsere Stadtviertel, hinein in die Nachbargemeinden.
Jahre, in denen wir entdecken wollen, wofür unser Herz als Kirche vor Ort schlägt, wo wir Brücken bauen können und wollen zum Herzschlag in der Nachbarschaft.

Wir haben uns auf den Weg gemacht.
Gemeinsam.

Nicht im Hinterzimmer, sondern im offenen Raum unseres Prodekanats mit seinen elf Gemeinden, mit seinen Verbindungen zur Diakonie und den Evangelischen Diensten.

Wir haben uns auf den Weg gemacht.
Ein nächster Schritt sind drei regionale Synoden mit zweimal vier und einmal drei Gemeinden.

Wir wollen bestehende Kooperationen wahrnehmen und beleuchten.

Wir wollen nach Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit suchen.

Wir haben uns auf den Weg gemacht. Damit wir auch weiterhin für unsere Gemeindemitglieder, für die Menschen in unseren Stadtvierteln erkennbar und greifbar sind. Und ihnen auf vielfältige Weise die Botschaft von Gottes Liebe hörbar, sichtbar und spürbar machen.

Wir haben uns auf den Weg gemacht.

Gemeinsam werden wir kreativ und gestalten unsere Zukunft. Gemeinsam finden wir Lösungen für die uns abverlangten Stellenkürzungen.
Gemeinsam finden wir Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Gemeinsam kommen wir Schritt für Schritt voran.

Es freuen sich auf diesen gemeinsamen Weg
und grüßen sehr herzlich,
Dekan Christoph Grötzner
mit der stellv. Dekanin Christine Glaser,
Präsidin Helga Wonka, Präside Peter Schmid
und dem Prodekanatsausschuss München-Süd

Neue Heizung in der Apostelkirche

Gemeinsam neue Wege gehen –
unsere neue Heizung

Winterlandschaft mit See und Steg Wie wir bereits in der letzten GU berichtet haben, sind wir gerade dabei, die Umluftheizung der Apostelkirche zu ersetzen, die Anfang des Jahres ausgefallen ist.

Aus mehreren Gründen haben wir uns gegen eine neue Umluftheizung entschieden, da es sich im Rahmen der Erneuerung der Orgel herausgestellt hat, dass diese Art der Heizung zu klimatischen Problemen im Kirchenraum führt, die erneut der Orgel schaden könnten.

Zudem wäre eine Warmluftheizung um einiges teurer gewesen als die Lösung, für die wir uns letztendlich entschieden haben.

Auf der Grundlage eines Gutachtens des TÜV SÜD und einer Simulation eines Ingenieurbüros kamen wir zu dem Ergebnis, auf eine elektrische Bankheizung in Verbindung mit einem Heiz-Teppich auf der Kanzel, auf fest installierte Dunkelstrahler an den Seitenwänden des Altarbereichs sowie der Orgelempore, und auf mobile Infrarotstrahler für den flexiblen Einsatz auf der Orgelempore oder im Kirchenraum (z.B. bei Konzerten) umzusatteln.

Wir bitten herzlich um Ihre Spende:

Die Gesamtinvestition beträgt ca. 90.000 €. Der Grundstücks- und Bauausschuss der Dekanatssynode München hat im September einen Zuschuss von insgesamt 50.000 € bewilligt (Dekanat und Landeskirche). Damit bleibt für die Gemeinde ein Rest von 40.000 €, der selbst aufzubringen ist. Nach der Bewilligung des Zuschusses konnten alle notwendigen Arbeiten beauftragt werden. Ziel ist es, alle notwendigen Arbeiten bis Ende des Jahres durchzuführen.

Unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten ergeben sich folgende Vorteile: Es muss nicht das große Volumen des Kirchenraums temperiert werden, sondern es werden gezielt die Bereiche beheizt, wo die Wärme benötigt wird. Die Kosten, die für die Planung und Ausführung einer neuen, energieeffizienten Umluftheizung angefallen wären, konnten eingespart werden. Im Vergleich zur alten Umluftheizung ergeben sich erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen. Im Jahr 2018 beliefen sich die Betriebskosten für die Heizung des Kirchenraums pro Nutzungsstunde auf 49 €/h, im Jahr 2019 auf 61 €/h. Die prognostizierten Kosten für die neue Heizung sind je nach Nutzungsszenario, unter Berücksichtigung des aktuellen Stromtarifs, ca. 6 – 9 €/h. Die Kosten werden sich noch weiter reduzieren lassen, wenn die perspektivische Erweiterung der PV-Anlage umgesetzt wird und der selbst erzeugte Strom genutzt werden kann.

Wie können Sie uns unterstützen?

Wir werden den Spendenzweck „Heizung“ auf unserer Webseite im Bereich der Onlinespenden platzieren.
Die Überweisungsträger, die der GU beiliegen, können ebenfalls für eine Spende, die der Erneuerung der Heizung zugute kommt, genutzt werden.
Den Stand der Spenden können Sie im Vorraum der Kirche am Spendenbarometer ablesen.

Wir danken Ihnen herzlich dafür, dass Sie Ihre Gemeinde und insbesondere die Finanzierung unserer neuen Heizung unterstützen!

Every little helps – jeder Beitrag hilft!

Spenden Sie:

  • symbolisch für eine Heizstunde ( 9 €/h ),
  • ein Heizpolster ( pro Bank 1200 €),
  • für einen Teil eines Heizpolsters in der Größe eines Sitzplatzes ( Sitz platz 185 €),
  • einen Infrarotstrahler (ein Strahler 800 €) oder einen Anteil,
  • einen Dunkelstrahler (Strahler 1200 €) oder einen Anteil,
  • den Heizteppich (Teppich 450 €) oder einen Anteil.

Alle Spenderinnen und Spender werden auf Wunsch auf einer Tafel am Eingang der Kirche gelistet.

Unser Service

Pfarramt – Büro

Einen guten „Service“ möchten wir Ihnen anbieten. Das Pfarramt ist „die“ zentrale Schaltstelle in unserer Kirchengemeinde. Sie, liebe Gemeindemitglieder, sollen dort in Ihrem Anliegen bestmöglich unterstützt werden. – Das im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Die Möglichkeiten haben sich deutlich geändert.

Sie haben das vielleicht bereits gemerkt. Zum einen haben wir im Juli Frau Sigrid Becker nach nahezu 25 Jahren Tätigkeit als Pfarramtssekretärin in den Ruhestand verabschiedet.

Damit haben wir uns als Kirchengemeinde von 12 Std/Woche Arbeitszeit im Büro verabschiedet.
12 Stunden weniger Arbeitszeit im Pfarramt, das ist ein sehr großer Einschnitt.

Nicole ForsterFrau Nicole Forster, die bisher im Büro des Pfarramts in der Stockmannstraße 45a arbeitete, ist als Büroleitung in das Pfarramt in der Bertelestraße 35 umgezogen.

 

Jenny ClausFrau Jenny Claus, Pfarramtssekretärin, ist seit 1. September neu zu uns gekommen (12 Std./W.). Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit sehr! Das bedeutet „Einarbeitungszeit“.

 

Das bedeutet eine große Umstellung für die Gemeindemitglieder in der Parkstadt. Wir hoffen, dass zumindest einiges über den digitalen Weg von Informationsübermittlung abgefedert werden kann. Das Arbeitsprofil von Frau Forster hat sich geändert.

Gerne informieren wir Sie hier über die Veränderungen und Neuerungen.
Die Büroöffnungszeiten – derzeit der nach Vereinbarung

In der Zeit mit Corona haben wir die Erfahrung gemacht, dass viele unserer Gemeindemitglieder ihre Anliegen gut z.B. über das Telefon bewältigen können und wollen. Andere haben gerne einen Termin für ihr Anliegen telefonisch vereinbart.

Die Telefonnummern und Öffnungszeit finden Sie hier:

Der Anrufbeantworter wird abgehört. Bitte hinterlassen Sie Ihre Erreichbarkeit, mit Ihrem Namen, Anliegen und Telefonnummer, ggf. mit Ihrer E-Mail-Adresse.

An wen wende ich mich mit welchem Anliegen?
Frau Forster und Frau Claus nehmen sich Ihrer Anliegen an und werden Ihr Anliegen, wenn sie es nicht selbst bearbeiten, der Kollegin weiterleiten, die sich dann an Sie wendet.
Mit dem Vorbehalt der Veränderung versehen, können Sie sich mit Ihrem Anliegen gezielt wenden an:

  • Frau Forster und Frau Claus:
    - Anmeldung z.B.: von Konfirmationen, Taufen, Trauungen, Beerdigungen;
    - Bestätigungen von Amts wegen (Beglaubigungen, Patenbescheinigungen, Dimissorialien)
    - Raumbelegung und Raumvermietung für die Räume sowohl der Apostel- wie der Petruskirche

  • Frau Nicole Forster:
    - Geld-, Spendenwesen mit Zuwendungs bescheinigungen; (Rechnungen, Hand kassen)
    - Hygienekonzepte; Inventarverzeichnisse; Kirchenvorstand-Angelegenheiten;
    - Öffentlichkeitsarbeit,
    - Personalverantwortung für Angestellte der Kirchengemeinde;
    - Meldung von Schäden und Reparatur meldungen;
    - Versicherungsangelegenheiten; VW-Bus Vermietung

  • Frau Jenny Claus:
    - Datenschutz und mit Daten verbundene Aufgaben (z.B. für GU-Austräger:innen und Besuchsdienste);
    - Kasualien (Taufe, Konfirmation, Trauung, Jubiläen, Bestattung);
    - Konzerte / Kartenvorverkauf:
      Dafür werden eigene Öffnungszeiten / Zeiten bekannt gegeben.
    - Schaukasten und Schriftentisch
    - Urkunden

Dies sind Arbeitsaufgaben, die für Sie, die Leserinnen und Pfarramtsbüronutzerinnen ggf. von Interesse sind. Die Aufgaben, die für die internen Arbeitsprozesse, Organisation und Verwaltung von den Mitarbeitenden der Pfarramts wahrgenommen werden, sind nicht erwähnt.

Mein großer Dank gilt den Damen im Pfarramt, Frau Nicole Forster und Frau Jenny Claus, die sich mit hohem ideellen und persönlichem Engagement an ihrem Arbeitsplatz in diesen Änderungsprozessen für unsere Kirchengemeinde verdient machen. Unser Ziel ist es: Sie in Ihrem Anliegen gut zu unterstützen.

Wir, das Team unserer Kirchengemeinde möchten Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten bestmögliche Unterstützung anbieten. Wir sind Ihnen für Ihre hilfreichen Rückmeldungen sehr dankbar.

Ihr Christoph Grötzner

Zukunft gestalten

Selten habe ich, Dekan Christoph Grötzner, Übergangsprozesse in Kirche und Kirchengemeinden in so großem Umfang erlebt wie in diesen Zeiten. Es gilt Realitäten wahrzunehmen, Abschiede zu nehmen, Zukunft zu gestalten. Mitten in dem allen vertraue ich auf den, von dem ich komme, zu dem ich gehe und um den es in unserer Mitte geht.

Sie können sich vorstellen, was das unter anderem bedeutet: z.B. weniger Spenden, weniger Kirchensteuerzuwendung für die Arbeit in der Kirchengemeinde … und alles soll so weitergehen?

 

 

Gemeindemitgliederzahlen Statistik Balkendiagramm

 

Pfarrer- und Pfarrerinnen, Diakone und Diakoninnen, Religionspädagogen und -pädagoginnen

In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gibt es weniger Pfarrerinnen und Pfarrer. Zu wenig Menschen entscheiden sich für diesen Beruf. Zu viele scheiden in den nächsten Jahren aus. Die Lücke lässt sich nicht schließen. Im Prodekanat München-Süd werden wir in Zukunft bei 11 Gemeinden mit 21 „Vollzeitstellen“ (incl. 0,5 Leitungsstellen) statt mit 23,75 (incl. 0,5 Leitungsstellen) für die oben genannten Berufsgruppen umzugehen haben, ein Minus von 2,75 Stellen. Auf Grund der Personalprognosen und Mitgliederentwicklung wird uns dies so ungemindert bis mitten in die 30-iger Jahre begleiten.

Vgl. eigener Artikel des Prodekanates! Zukunftsprozess im Prodekanat!

Sehr konkret haben die Veränderungen mit uns als Kirchengemeinde in Solln mit ihren Sprengeln, die sich nach Apostelkirche und Petruskirche hin orientieren, zu tun.

Wir erleben Veränderung im Bereich

  • der Kirchenmusik
  • des Pfarramtes
  • der Begleitung von Kindern und Jugendlichen (siehe unten)
  • der Angebotes für die Seniorinnen und Senioren (siehe unten)
  • im Team der Theologinnen (siehe unten)
  • im Team mit den ehrenamtlichen Mitarbeitenden (siehe unten)

Angebote für Kinder und Jugendliche

Das ist ein vitales Thema für die Heranwachsenden innerhalb der Kirche und unserer Gemeinde. Welche nachhaltigen Perspektiven können wir als Kirchengemeinden ihnen geben? Die halbe Diakonen- Stelle, die wir bisher als Kirchengemeinde hatten, wird so wohl nicht mehr besetzt werden. Wir müssen mit weniger Personal zurechtkommen. Die Kirchengemeinden der Jakobuskirche Pullach, der Andreaskirche Fürstenried suchen zusammen mit unserer Kirchengemeinde in Solln nach einer Kooperationslösung. Eine Jugendleiterinnenstelle für drei Gemeinden, um nachhaltig gute kirchliche Angebote für Kinder und Jugendliche anzubieten.

Ich bin sehr dankbar, dass Paula Munz, die Jugendausschussvorsitzende unseres Jugendausschusses zusammen mit den JugendleiterInnen unserer Kirchengemeinde unverdrossen und fröhlich gestaltet und dabei den Kontakt mit den Jugendlichen in Fürstenried, wie in Pullach sucht und gefunden hat.

Senioren in unserer Gemeinde

Ursula Kiermaier hat sich über viele, viele Jahre um die Seniorinnen und Senioren im Bereich der Apostelkirche einen wunderbaren Ruf und hohe Anerkennung erworben. Seit einigen Jahren koordiniert sie zusammen mit Julia Akhtar, Frau Edler und Frau von Hahn die Seniorenangebote auch in/mit/für Petrus. Mitte 2022 wird Frau Kiermaier in den Ruhestand gehen. Frau Akhtar scheidet zum Jahreswechsel aus. Und dann?

Die Vorstandschaft des Evangelischen Vereins ist zusammen mit dem Kirchenvorstand im Gespräch, wie künftig die Angebote für die Seniorinnen und Senioren in unserer Kirchengemeinde gestaltet und getragen sein können. Gemeinsam sehen wir dies als eine uns anvertraute Aufgabe an. Wer dies wie in Zukunft leisten wird? – Eine Gestaltungsaufgabe für die uns unmittelbar bevorstehende Zukunft.

Das theologische Team Pfarrerinnen und Pfarrer

Schön, dass wir zu Dritt unterwegs sind. Es gibt ja keine „halben“ Menschen. Pfarrerin Christina Ehring hat dabei einen 0,5 Dienstauftrag, Pfarrerin Regina Hallmann hat einen 1,0 Dienstauftrag, Dekan Christoph Grötzner hat einen 0,5 Dienstauftrag in der Kirchengemeinde. Das sind unsere Möglichkeiten.

Wir nehmen immer wieder wahr, dass wir mit diesen Möglichkeiten wohl anders umgehen sollten. Viel zu viel bleibt in „doppelten“ Strukturen hängen. Ihnen, liebe Leser und Leserinnen sei gesagt, dass allein der Religionsunterricht, den eine Pfarrerin in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern per Dienstauftrag zu erteilen hat, 25% der Arbeitszeit (48 Std/W) ausmacht. Wir tun unseren Dienst aus Berufung und gern.

Als Kirchengemeinde haben wir inmitten aller Veränderungsprozesse zu klären, wie wir die theologische Arbeitskraft sinnvoll und gut zur Geltung bringen können und vor Erschöpfung bewahren. Schon lange hat der Kirchenvorstand diesbezüglich beschlossen, eine Koordinatorinnenstelle für die Kinderkirche auszuschreiben. Hier geht es um Reduzierung von zu viel Belastung.

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden

An dieser Stelle möchte ich – zwar sehr pauschal - all den Frauen und Männern danken, die tatkräftig mit Elan, Lust, Liebe, Leidenschaft und hohem Einsatz an Zeit und Kraft sehr verantwortlich Kirchengemeinde von der Basis aus leben! – Priestertum aller Getauften. - Keine, keiner tut dies um gesehen zu werden, um sich zu profilieren. Das ist Liebe zur Kirchengemeinde, Dank für Erfahrenes und gelebtes Bekenntnis.

Mir ist es ein Anliegen, dass wir in den Veränderungsprozessen gerade diese Menschen sorgsam im Blick behalten. Gut, gern und wohlbehalten solls für alle zugehen. – Und wenn wir sagen, Gnade, Liebe, Erbarmen sei unser Markenzeichen, sollten wir uns prüfen, ob das auch für uns selbst stimmt.

Die Lebens- und Arbeitsverhältnisse, das wissen Sie, lieber Leserinnen alle, haben sich umwälzend verändert. Die Zeitressourcen, die einzelne zur Verfügung stellen können, sind in den veränderten Lebensbedingungen deutlich andere, sind weniger geworden. Die beruflichen Belastungen sind zum Teil grenzwertig. Es kann nicht sein, dass Belastungen oder gar Überlastungen aus dem Ehrenamt schließlich das ganze kirchengemeindliche System überfordern. Das sei ferne!

In der Konzentration auf das Wesentliche wird es uns gelingen das „Weniger ist mehr“ gut zu leben. So können wir von der Menschenliebe Gottes, „nicht Leistung, sondern Gnade zählt!“ mitten in dieser Welt erzählen.

Ein gemeinsames Ziel / Eine gemeinsame Mitte

Vielleicht hilft es uns (egal, ob Gemeindemitglieder, ob ehrenamtlich, nebenamtlich, angestellt oder hauptamtlich), dass wir uns immer wieder darin vergewissern, wer und was uns Gemeinde sein lässt. Ich bin mir sicher, wenn wir dieses Zentrum, dieses spirituelle, dieses geistliche Zentrum gut im Blick haben: „Den menschenfreundlichen Gott, der uns in Jesus dem Christus begegnet“, dann wird uns dies helfen und uns darin tragen, alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen so einzusetzen, dass diese geistliche Mitte sichtbar ist, bleibt und ausstrahlen kann. Uns wird auffallen, was wir getrost verändern können. Der Mut dazu wird da sein.

Ihr Christoph Grötzner

Die Stiftung „Zukunft Apostelkirchengemeinde Solln“

Die Stiftung „Zukunft Apostelkirchengemeinde Solln“ wurde am Reformationstag des Jahres 2008 für die gesamte Gemeinde gegründet und dient laut ihrer Satzung der Förderung aller kirchengemeindlichen Aufgaben unserer Gemeinde.
Insbesondere ist dies die Unterstützung der Kirchengemeinde zur Erhaltung der hauptamtlichen Kantorenstelle. Auslösendes Moment war die Kürzung der landeskirchlichen Zuschüsse zur Bezahlung dieser Stelle. Dies unserem verehrten Kantor Ernst Hagerer zuzumuten, ging natürlich nicht, zudem drohte dadurch unser Leuchtturm Kirchenmusik quasi einzustürzen. So entstand die Idee, hier eine nachhaltige Lösung zur Unterstützung dieser Stelle zu finden und eine Stiftung zu gründen.
Im Namen der Stiftung danke ich Herrn Hagerer herzlichst für seine Tätigkeit in unserer Gemeinde und auch sehr für die maßgebliche Unterstützung der Stiftung durch u. a. Werbung und Benefiz-Konzerte.

Wir wünschen Ernst Hagerer für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute und Gottes reichen Segen.

Matthias Doepner
Stiftungsvorstandsvorsitzender

Grüner Winkel – schwarzer Winkel:
Berufsverbrecher. Asozial.

Vortrag von Karla Steeb,
Freiwillige in der Versöhnungskirche in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau,v am Samstag, den 11. Dezember um 19:00 Uhr in der Petruskirche / Gemeindesaal.

Die Familie lebte in der Au, dem Stadtteil von München, wo noch in den 20er, 30er Jahren die Ärmsten der Armen lebten. Fünf Kinder, kaum ein Einkommen. Um mal Fleisch auf den Tisch zu bringen, fuhr der Vater mit dem Fahrrad an den Stadtrand, in die Wälder, und wilderte. Er wurde erwischt. Und bekam eine Gefängnisstrafe.

Davon geht aber Armut nicht weg. So wilderte er wieder. Und kam ins KZ Dachau. Und nicht wieder raus. Berufsverbrecher.

Der Mutter nahm man die Kinder weg. Begründung: Sie werden nicht im Sinne Hitlers erzogen. Sie kamen in verschiedene Heime. Erst nach dem 2. Weltkrieg fanden sie sich wieder.

Nur von dem Vater fehlt bis heute jede Spur, kein Grab, nichts.

Eine Geschichte, die ich in Solln erzählt bekam.

Und noch eine Geschichte:

Sein Beruf sei Schriftsteller, sagte er. Sein Problem war, wie man heute sagen würde, eine Alkohol-Suchterkrankung. Damals sagte man „Säufer“. Sie wiesen ihn in den Entzug ein, in eine Anstalt im Osten von München. Mehrmals. Und dann als „Arbeitszwang-Gefangenen“ in das KZ Dachau. Mit dem schwarzen Winkel: Asoziales Element, hieß das.

Die sogenannten „Asozialen“ waren selbst unter den Häftlingen geächtet. Politische Gefangene z.B. waren untereinander organisiert und konnten sich gegenseitig helfen. Wer den schwarzen Winkel trug, stand ganz am Rand.

Er wurde dann in das KZ Mauthausen überstellt. „Mordhausen“ nannten die Häftlinge diesen Ort. Ein Jahr später starb er dort, an Hunger, an Entkräftung, vielleicht an Gewalt. Er wurde keine 50 Jahre alt.

Auch diese Geschichte spielte anfangs in Solln.

Sie blieben auch nach der Nazi-Zeit ausgegrenzt. Für „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ gibt es bis heute kaum Entschädigung, es gibt keine zentrale Gedenkstätte. Nach dem Krieg schwiegen die meisten von ihnen aus Scham.

Inzwischen setzt ein Umdenken ein: Kein Mensch war zu Recht im KZ der Nazis. Opfer auszugrenzen geht nicht.

Karla Steeb, die gerade ein Freiwilligen- Jahr in der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau absolviert, hat sich in die besondere Thematik „grüner Winkel / schwarzer Winkel“ als Forschungs-Schwerpunkt eingearbeitet.

Herbstsammlung Diakonie BayernCopyright: Kennzeichentafel für Schutzhäftlinge,
10.9.1.134, ITS Archive, Arolsen Archives

Wir konnten sie für einen Vortrag am Samstag, den 11. Dezember um 19:00 Uhr in der Petruskirche / Gemeindesaal gewinnen – falls die Pandemielage im Dezember das erlaubt.

Herzliche Einladung!

Ihre Pfarrerin Regina Hallmann

Herbstsammlung Diakonie Bayern

Herbstsammlung Diakonie Bayern

„Gemeinsam Wege finden“. Es wird gesammelt für ambulante Hilfen zur Erziehung in der Kinder- und Jugendhilfe. In schwierigen Lebenssituationen können Familien diese Hilfen in Anspruch nehmen mit dem Ziel, die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung zu lassen, die Familien insgesamt zu stärken und alle Kräfte und Möglichkeiten im Umfeld mit einzubeziehen.

Spenden können Sie
In unseren Pfarrbüros


und beim Diakonischen Werk Bayern,

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