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Die
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde München-Solln
heißt Sie herzlich willkommen!

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Johannes 6,37)

Vom Suchen und Finden

 

Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.

(Matthäus 2, 1 + 2)

 

Magoi, Magier sind sie, so der griechische Text. Und sie kommen aus dem „Morgenland“, wie die Lutherbibel übersetzt, also aus dem Osten, dem Zweistromland zwischen den großen Flüssen Euphrat und Tigris, im Gebiet des heutigen Iran, Irak und dem nordöstlichen Syrien.

Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit als Magier war es, den Kalender der Gestirne am Himmel zu entziffern. Und zunächst einmal wegen nichts Magischem, sondern einfach, um den Frühlingszeitpunkt zu berechnen. Denn dann war die Zeit für die Hochwasser an den beiden Flüssen gekommen, ähnlich wie in Ägypten am Nil. Und die Zeit für die Menschen, sich bereit zu machen für die Aussaat. Damit es im nächsten Jahr genug zu ernten gab.

Irgendwann in der Geschichte wurden die Sterne mit mehr Bedeutung aufgeladen. Und tatsächlich, Archäologen haben Aufzeichnungen gefunden und Astronomen haben es nachberechnet: Es gab im Jahr 7 vor Christus eine sogenannte Konjunktion am Himmel zu sehen. Zwei Sterne, in dem Fall Jupiter und Saturn ganz nah beieinander, so dass sie aussehen wie einer, und besonders hell leuchten. Gleich dreimal in dem einen Jahr kam das vor.

Für die Magier war die Bedeutung klar: Jupiter, der Stern der Könige. Saturn, der Stern des Volks der Juden. Also musste für das Volk der Juden ein König geboren sein, der so bedeutend war, dass sogar die Sterne das anzeigten. Und wo? Nun, im Sternzeichen der Fische war diese besondere Erscheinung zu sehen, und das bedeutete für sie: Im südlichen Syrien, sprich: In Palästina.

Suchen und Finden. Das Matthäusevangelium erzählt, sie machten sich auf den Weg. Der dauerte monatelang und war nicht ungefährlich. Am Ende kommen ihnen die Schriftgelehrten eines anderen Volkes zu Hilfe, einer anderen Religion, und sie nennen ihnen den Ort: Bethlehem. Dort kam einst König David her. Und dort sollte, so die Bibel, der Messias geboren werden. Als Nachkomme aus der Familie der Davididen.

Die Jahrhunderte später werden Könige aus diesen Magiern machen. Und sie den damals bekannten Erdteilen Europa, Asien und Afrika zuordnen, als Beispiel für die Kirche in der ganzen Welt.

Für uns sind sie Gestalten des Übergangs geworden. Sie erscheinen am Ende der Weihnachtszeit und führen in das neue Jahr hinein.

Was ist wichtig an ihrer Geschichte? Dass sie den Zeichen des Himmels vertrauen. Wir sagen „Gott“ dazu. Dass sie offen sind für Gottes Weisung. Dass sie sich tatsächlich auf die Suche machen und nicht nur davon reden oder träumen. Dass sie damit auch Risiken eingehen: Sich zu verirren. Nicht zu finden. Ganz zu schweigen davon, dass es damals keine bequemen Highways gab. Sondern Räuberbanden, die Reisenden auflauerten.

Und am Ende, dass sie bereit sind, Fragen zu stellen. Denn den letzten Hinweis werden ihnen fremde Gelehrte geben. Die lesen nicht die Zeichen des Himmels, sondern ihre heiligen Schriften. Bereit sein, auf andere zu hören und sich den Weg weisen zu lassen, das gehört auch zum Finden.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie im neuen Jahr finden, was Sie suchen, dass Sie offen sein können für Gottes Weisung und Menschen finden, die Ihnen den Weg weisen können!

Ihre Pfarrerin Regina Hallmann

 

Liebe Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde München-Solln,

liebe Leserinnen, liebe Leser,

Herzlich willkommen auf unserer Website.

 

Wir sind stolz und glücklich Ihnen unsere neu gestaltete Webseite präsentieren zu dürfen. Auf den ersten Blick wird Ihnen natürlich das klare und schlichte Design der Seiten auffallen. Dabei haben wir auf die Verwendung der beiden Balken, die Sie bereits aus unserem Gemeindebrief „Gemeinde Unterwegs“ kennen, als Logo und Erkennungsmerkmal großen Wert gelegt. Die Farbe der Balken ändert sich dabei mit dem Themengebiet, nicht nur zur besseren Orientierung, sondern auch für Ihr Auge.

Das Hauptmenü ist kurz, klar, übersichtlich und lässt sich intuitiv nutzen. Die vielen Unterpunkte zu den einzelnen Themen finden Sie nun als „Kacheln“ vor, auf die Sie tippen müssen, um zu den Bereichen zu kommen. Diese Art der Menüführung kommt insbesondere dem Handy-Nutzer entgegen. Dieser hat lediglich das kurze übersichtliche Hauptmenü auf dem kleinen Bildschirm und kann dann bequem die betreffenden Kacheln anwählen.

Außerdem war uns wichtig, dass Sie auf jeder Seite sämtliche Kontaktdaten direkt vorfinden. Diese befinden sich stets unten, am Ende jeder Seite. Nahezu alle Kontakte, welche in Texten genannt werden, werden dorthin direkt verlinkt. Das erspart lästiges Scrollen, gerade für die Handy-Nutzer.

Eine wichtige Funktion und daher die direkte Anlaufstelle für unsere regelmäßigen Leserinnen und Leser wird die Seite „Aktuelles“ sein! Denn hier werden stets alle Änderungen, die an anderen Stellen der Webseite getätigt wurden, für kurze Zeit angezeigt – immer als Link oben auf der Seite – und oft auch direkt zu lesen. Die Seite „Aktuelles“ gibt Ihnen somit stets einen Überblick, was sich seit Ihrem letzten Besuch getan hat und Sie müssen nicht jedes Mal die gesamte Website nach neuem durchsuchen.

Zum Schluss bleibt noch anzumerken, dass wir in Zukunft den Terminkalender besser nutzen wollen und insbesondere die Suchfilter dort konsequent bedienen werden. Sie sollen somit dort alle laufenden und wiederkehrenden Termine vorfinden und diese, über die Suchfilter, besser auswählen können. Auch die wichtigen Links zu den Online-Gottesdiensten werden Sie ausschließlich dort vorfinden.
Denn es wird uns ein großes Anliegen sein, doppelte Angaben zu identischen Themen und Veranstaltungen zu vermeiden, um widersprüchliche und fehlerhafte Aussagen möglichst auszuschließen.

Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Freude und Spaß auf dieser neuen Website. Bitte machen Sie mit und helfen uns, diese Website für alle interessant und informativ zu halten. Auch Sie dürfen mitmachen und uns Berichte und Fotos schicken von Ihren Aktivitäten in unserer Gemeinde, in den Kreisen und Initiativen. Denn diese Website ist Ihre Website! Bitte schreiben Sie uns an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen herzlichen Dank,
das Website-Team der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde München-Solln

Julian Schlagheck (Website Beauftragter)
Constanze Bircks (Redaktionelle Bearbeitungen, GU Layout)
Eike Bircks (Werbung, Marketing)
Helmut Schneider (idoweb4you.de, Website-Layout -Struktur)

 

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